| Startseite | Kontakt | Impressum | Anfahrt | AGB | Geschichte: Gesellschaftstanz/ Tanzatelier Ralf S./ Deine ADTV Tanzschule in Wiesbaden. 

Gesellschaftstanz

Seit dem frühen 20. Jahrhundert gibt es zunehmend Modetänze. Das Bedürfnis nach einer Vereinheitlichung des Tanzmaterials gab es jedoch schon bald, insbesondere die englischen Tanzlehrer besaßen dieses Verlangen: Die Standard Ballroom Dances oder kurz Standardtänze wurden festgelegt. Später kamen die Lateinamerikanischen Tänze hinzu. So werden seit der zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts die lateinamerikanischen Tänze und die Standardtänze als „die Gesellschaftstänze“ bezeichnet. Es gibt eine „internationale“ und eine amerikanische „Definition“ der Standard- und lateinamerikanischen Tänze: International Standard: Langsamer Walzer - Tango - Wiener Walzer - Slowfox - Quickstep. Dem gegenüber werden die lateinamerikanischen Tänze ebenfalls unterschiedlich gegliedert: International Latin: Cha-Cha-Cha - Samba - Rumba - Paso Doble - Jive

Wiener Walzer

Um 1870 entwickelte sich in den USA eine sanftere Form des Wiener Walzers, der unter dem Namen Boston bekannt wurde. Diese Version behielt die für den Wiener Walzer charakteristischen drehenden Figuren bei, wurde aber zu einem langsameren Tempo getanzt.

Langsamer Walzer, Quickstep und Slowfox

Der Langsame Walzer ist seit 1963 Bestandteil des Welttanzprogramms. Er gilt als der harmonischste Standardtanz und wird häufig zur Eröffnung einer Tanzveranstaltung getanzt. Auch wird er als einer der fünf Standardtänze weltweit auf jedem Standardturnier als erstes gewertet. Wichtig beim Langsamen Walzer ist der Schwung. Ein weiteres Charakteristikum ist die Neigung des Oberkörpers („Sway“) relativ zum Parkett. Diese ermöglicht ein kontrolliertes Abbremsen der Drehbewegungen. Dies sind in abgeschwächter Form typische Merkmale aller Schwungtänze, zu denen auch Quickstep und Slowfox und Wiener Walzer gehören.

Cha Cha Cha und Samba

Der Cha Cha Cha ist ein moderner, paarweise getanzter Gesellschaftstanz kubanischen Ursprungs. In seiner weltweit verbreiteten westlichen Variante gehört er zu den lateinamerikanischen Tänzen des Tanzsports und wird als Bestandteil des Welttanzprogramms in Tanzschulen unterrichtet.
Ursprünglich ist Samba ein Sammelname für viele Tanzformen, die im 19. Jahrhundert von afrikanischen Sklaven aus dem Kongo, dem westlichen Sudan (d.h. hier: der Großlandschaft) und Angola in ihre neue Heimat Brasilien eingeführt wurden. Der Rhythmus der getrommelten batuques gilt als Ursprung der Sambamusik, der samba de roda, ein Kreistanz (port. roda „Runde“, „Kreis“) gilt als Ursprung des heutigen brasilianischen Samba. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte Samba zum festen Repertoire jeder Tanzkapelle. Im beginnenden „Wirtschaftswunder“ 1948/49 erreichte die Samba in einer sehr vereinfachten Form große Popularität: Die Tanzschulen nahmen Samba mit Erfolg in ihr Programm auf. 1959 wurde Samba in das Turnierprogramm der lateinamerikanischen Tänze aufgenommen.

Rumba

Rumba ist ein erotischer Werbetanz aus Kuba afrokubanischer Herkunft, der heute zu den Gesellschafts- und Turniertänzen zählt. Seine besondere künstlerische Charakteristik liegt im Spiel zwischen Mann und Frau. In einer gut getanzten Rumba wird intensiv umeinander geworben, im künstlerischen Kontrast dazu werden beide Partner ab und zu fahnenflüchtig und müssen vom Anderen zur Rückkehr gelockt werden. Als Modetanz kam die Rumba erstmals 1914 in New York auf. Rhythmisch vereinfacht gelangte sie Anfang der 1930er Jahre auch nach Europa. So wurden die langsame Rumba unter dem Namen Square-Rumba in das Welttanzprogramm und die schwierigere Kubanische Rumba 1964 ins Turniertanz-Programm aufgenommen.

Paso Doble und Jive

Der Paso Doble ist ein spanischer Tanz, wird aber traditioneller Weise den Latein- und nordamerikanischen Tänzen zugeordnet. Er entstand im 19. Jahrhundert in Spanien und wird seit 1919 getanzt. Seit 1945 ist er Turniertanz und seit 1963 im Welttanzprogramm enthalten. Der Paso Doble ist ein progressiver Tanz, das heißt man bewegt sich während des Tanzens durch den Saal. Er ist der schnellste der im Welttanzprogramm vorhandenen Lateintänze. Unter dem Paso Doble versteht man die tänzerische Interpretation des Stierkampfes. Der Herr tanzt den Torero, die Dame stellt das rote Tuch (Muleta oder Capa genannt), eine Flamencotänzerin oder den Schatten des Toreros dar. Jive ist die Bezeichnung für einen Tanz, der vielfältige verwandte Vorläufer afroamerikanischen Ursprungs hat. Dazu gehören zu Beginn der 1930er Jahre Lindy Hop, Blues, Swing, in den 1940ern der Boogie-Woogie, Jitterbug gefolgt in den 1950ern vom Rock ’n’ Roll. Charakteristisch für alle diese Tanzformen war und ist heute noch die stimulierende Musik. Englische Tanzlehrer entwickelten, mit etwas langsamerer Musik, den eleganten und doch lebendigen Jive. 1968 wurde er als fünfter Turniertanz zu den lateinamerikanischen Tänzen aufgenommen, seit 1976 gehört der Jive zum Welttanzprogramm. In England erfreut sich ein anderer Jive großer Beliebtheit: Anstelle der üblichen sechs Beats wird der Modern Jive wie der Lindy Hop auf acht Beats getanzt.Der Jive bringt robuste Lebensfreude zum Ausdruck.

Zurück zur Gesellschaftstanz Startseite

Zur nächsten Seite: Swing - Lindy Hop

Du möchtest regelmäßig und aktuell über unser Angebot informiert sein?
Trage dich hier in unseren Newsletter ein.

Du möchtest deinen Freunden davon erzählen? Dann empfehle diese Seite jetzt weiter.

Share |
powered by Style-Of-Dance · www.style-of-dance.com